Milchvieh
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Milchviehfütterung - Grundlage für gesunde und wirtschaftliche Kühe / flüssige Mineralstoffe - schnelle Aufnahme, starke Wirkung / Startphase - der entscheidende Moment der Laktation / Ketose - Azetonämie - Energieunterversorgung erkennen und vermeiden / Pansenazidose - Pansen Übersäuerung - wenn der Pansen übersäuert / Trockenstellen - die Basis für die nächste Laktation / Milchfieber beim Abkalben? - Calcium richtig managen / Besamung - Fruchtbarkeit durch Fütterung und Management sichern

Die richtige Milchviehfütterung ist entscheidend.
Milchviehfütterung – Grundlage für gesunde und wirtschaftliche Kühe
Eine stabile, leistungsfähige Milchkuh beginnt mit einer Fütterung, die Struktur, Energie, Pansenstabilität und Tiergesundheit in Einklang bringt.
Warum die richtige Fütterung entscheidend ist
Viele Probleme im Stall – von schwankenden Milchgehalten bis zu Fruchtbarkeitsstörungen – entstehen im Pansen.
In den Referenzbetrieben zeigt sich klar:
„Das Ziel sind gesunde wirtschaftliche Kühe, die ihre Leistung zum grössten Teil aus dem betriebseigenen Grundfutter geben können.“
Erfolgsprinzipien moderner Milchviehfütterung
- Hoher Strukturanteil für stabile Pansenfermentation
- Wenige, aber gezielte Ergänzungskomponenten (z. B. Maismehl, Hafer, Gerste)
- Tierindividuelle Fütterung über Stationen
- Prophylaktische Ergänzungen zur Stärkung des Immunsystems
- Fokus auf Grundfutterqualität statt Kraftfuttersteigerung
Praxisbeispiel
Ein Betrieb erreichte durch konsequente Grundfutterorientierung:
„Der Deckungsbeitrag 1 konnte um über 20 % erhöht werden.“
Und bei mir?
- Nutze ich mein Grundfutter wirklich optimal aus?
- Sind meine Milchgehalte stabil oder schwanken sie?
- Haben meine Kühe genügend Struktur in der Ration?
- Könnte ich mit weniger Kraftfutter dieselbe Leistung erreichen?
- Wie sieht der Deckungsbeitrag pro Kuh aktuell aus?
- Wenn du wissen willst, wie du mit kleinen Anpassungen mehr aus deinem Grundfutter herausholst, melde dich – wir schauen uns deinen Betrieb gemeinsam an.
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Flüssige Mineralstoffe – schnelle Aufnahme, starke Wirkung
Flüssige Mineralstoffe wirken schneller, werden besser aufgenommen und stabilisieren Kühe in kritischen Phasen.
Vorteile flüssiger Mineralstoffe
- Sofortige Verfügbarkeit
- Hohe Akzeptanz
- Ideal für Startphase, Stresssituationen und Leistungsspitzen
- Präzise Dosierung
Typische Einsatzbereiche
- Frischmelker
- Kühe mit schwankenden Milchgehalten
- Tiere mit Verdauungsproblemen
- Ergänzung bei Weide- oder Heufütterung
Und bei mir?
- Haben meine Kühe Phasen, in denen sie Mineralstoffe schlechter aufnehmen?
- Gibt es Tiere, die immer wieder in Stresssituationen abrutschen?
- Nutze ich Mineralstoffe eher „nach Gefühl“ oder gezielt?
- Könnte eine flüssige Form die Aufnahme verbessern?
- Wenn du wissen willst, ob flüssige Mineralstoffe deine Herde stabilisieren können, lass uns deine aktuelle Versorgung durchgehen.
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Die ersten 30 Tage nach dem Abkalben bestimmen die gesamte Laktation
Startphase – der entscheidende Moment der Laktation
Die ersten 30 Tage nach dem Abkalben bestimmen die gesamte Laktation. Eine zu schnelle Leistungssteigerung führt zu Ketose, Stoffwechselstress und Fruchtbarkeitsproblemen.
Das Startphasenkonzept
Ein Betrieb berichtet:
„Durch das Startphasenkonzept starten die Kühe langsamer. Der Einsatz von Glykogenen-Stoffen und dem LaktoStart Omega Würfel verhalf zu einer sehr guten Persistenz.“
Ziele der Startphase
- Stabiler Energiestoffwechsel
- Vermeidung von Ketose
- Hohe Persistenz statt Leistungsspitzen
- Schonender Übergang in die Laktation
Empfohlene Maßnahmen
- Energieergänzung über Glykogene
- Strukturreich füttern
- Kraftfutter langsam steigern
- Leber entlasten (z. B. Kräuter, Bypass‑Zucker)
Und bei mir?
- Starten meine Kühe zu schnell in die Laktation?
- Habe ich Ketosefälle oder „stille Ketosen“?
- Wie sieht die Persistenz meiner Herde aus?
- Haben meine Frischmelker genug Energie zur Verfügung?
- Wie viele Tage nach dem Abkalben läuft es wirklich rund?
- Wenn du deine Startphase stabiler machen willst, analysieren wir gemeinsam deine Frischmelkerstrategie.
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Energieunterversorgung erkennen - Drenchen
Ketose / Azetonämie – Energieunterversorgung erkennen und vermeiden
Ketose entsteht, wenn die Kuh mehr Energie verbraucht als sie aufnehmen kann. Sie ist eine der häufigsten Stoffwechselstörungen nach dem Abkalben.
Typische Symptome
- Rückgang der Milchleistung
- Appetitlosigkeit (frisst kaum/ kein Kraftfutter, "spielt" mit Futter)
- Süsslicher Atem (Aceton)
- Gewichtsverlust
- Schlechte Fruchtbarkeit
Bewährte Prävention
- Langsamer Laktationsstart
- Glykogen- und Energieergänzung
- Strukturreiche Ration
- Leberunterstützung (z. B. HerbAll Liver)
Ein Betrieb berichtet:
„Durch diesen Einsatz von ergänzenden Komponenten wie den LaktoStart Würfel, konnten wir die Tiergesundheit erheblich verbessern.“
Und bei mir?
- Habe ich Kühe, die nach dem Abkalben schlecht fressen?
- Sind meine Milchfett‑/Eiweißquotienten auffällig?
- Habe ich Tiere, die „unerklärlich“ nicht tragend werden?
- Wie viele Ketosebehandlungen brauche ich pro Jahr?
- Könnte eine Energieergänzung meine Herde entlasten?
- Wenn du Ketosefälle reduzieren willst, finden wir gemeinsam die Stellschrauben in Fütterung und Management.
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Pansenazidose entsteht durch zu wenig Struktur und zu viel schnell verfügbare Energie.
Pansenazidose – wenn der Pansen übersäuert
Pansenazidose kommt bei unserer Milchviehfütterung
fast nicht vor.
Die Stoffwechselstörung ist in der Bullenmast anzutreffen. Ob das eine artgerechte Fütterung ist, muss der Tierhalter beurteilen.
Pansenazidose entsteht durch zu wenig Struktur und zu viel schnell verfügbare Energie.
Warnsignale
- Niedrige Milchfettwerte
- Wiederkauaktivität sinkt
- Hoher Muskelaufbau und Verfettung
Praxisbeispiel
Ein Betrieb stabilisierte die Milchgehalte sofort:
„Als Sofortmassnahme wurde die Fütterung der Milchkühe mit 1.,5 kg Stroh ergänzt.“
Lösungsansätze
- Mehr Struktur (Stroh, Heu, Faserkomponenten)
- Kraftfutter reduzieren
- Pansenpuffer einsetzen
- Fresszeiten verlängern
Und bei mir?
- Sind meine Milchfettwerte stabil oder zu niedrig?
- Kauen meine Kühe genug wieder?
- Fressen sie ruhig oder hektisch?
- Wenn du den Pansen deiner Kühe stabilisieren willst, prüfen wir deine Ration und Strukturversorgung.
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Die Trockenstehzeit ist die wichtigste Regenerationsphase der Milchkuh.
Trockenstellen – die Basis für die nächste Laktation
Die Trockenstehzeit ist die wichtigste Regenerationsphase der Milchkuh. "Die Königin der Herde"
Ziele
- Eutererholung - Trockenstellen nur mit LaktaFin-Bolus
- Leberentlastung
- Vorbereitung auf die Startphase
Empfohlene Maßnahmen
- Ration mit moderatem Energiegehalt
- Mineralstoffanpassung
- DCAB‑Management
- Stressarme Haltung
Und bei mir?
- Haben meine Kühe genügend Ruhe in der Trockenstehzeit?
- Ist die Ration wirklich trockenstehergerecht?
- Wie oft habe ich Probleme beim Start in die Laktation?
- Sind meine Kühe beim Abkalben fit oder schon belastet?
- Nutze ich die Trockenstehzeit als echte Regenerationsphase?
- Wenn du deine Trockenstehstrategie optimieren willst, schauen wir uns Fütterung, Haltung und Mineralstoffversorgung an.
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Milchfieber – Calcium richtig managen
Milchfieber – Calcium richtig managen
Milchfieber ist eine akute Calciumunterversorgung in den Blutbahnen rund um die Abkalbung. Im Stoffwechsel liegt eine Calcium - Blockade vor.
Risikofaktoren
- Hohe Milchleistung
- Weidefütterung (Herbst) als Trockenstehfütterung
- Ungünstiges Kationen‑Anionen‑Verhältnis
Prävention
- DCAB‑Strategie
- Calciumvorbereitung
- Strukturreiche Trockenstehfütterung
- Stressarme Abkalbung
Und bei mir?
- Habe ich Kühe, die beim Abkalben wackelig sind?
- Wie viele Milchfieberfälle habe ich pro Jahr?
- Ist mein DCAB‑Management konsequent umgesetzt?
- Bekommen meine Kühe die richtige Calciumvorbereitung?
- Sind ältere Kühe besonders gefährdet?
- Wenn du Milchfieber nachhaltig reduzieren willst, optimieren wir gemeinsam deine Trockensteh- und Abkalbestrategie.
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Fruchtbarkeit ist kein Zufall
Besamung – Fruchtbarkeit durch Fütterung und Management sichern
Fruchtbarkeit ist kein Zufall – sie ist das Ergebnis von Stoffwechselstabilität, guter Fütterung und präziser Brunsterkennung.
Wichtige Faktoren
- Energieversorgung (keine Ketose!)
- Mineralstoffbalance
- Stressreduktion
- Klare Brunstanzeichen erkennen
Praxisbeispiel
Ein Betrieb berichtet:
„Die Fruchtbarkeit ist momentan ein wahrer Traum.“
Und bei mir?
- Erkenne ich die Brunst meiner Kühe zuverlässig?
- Wie viele Besamungen brauche ich pro Trächtigkeit?
- Sind meine Kühe stoffwechselstabil genug für gute Fruchtbarkeit?
- Habe ich stille Brünste oder unklare Zyklen?
- Passt mein Fütterungsmanagement zur Fruchtbarkeitsleistung?
- Wenn du deine Fruchtbarkeit verbessern willst, analysieren wir gemeinsam Stoffwechsel, Fütterung und Brunsterkennung.
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