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Präsentation innoMOO - Ekkarthof - Jürg Hubacher  /  Hoftag-Strautmann Schwizer Muolen - Futtermischwagen und Ration

Nutri-Form-Veranstaltung über innoMOO - Ekkharthof

Dirk Bechmann, Geschäftsführer von Nutri-Form, gab allgemeine Inputs zum Thema Gesundheitsmonitoring, Herdenmanagement und Fütterungsstrategien.

Live vor Ort die Daten der Kuhherde anschauen - mit Lothar Weber, Geschäftsführer von innoMOO.

Ein Beispiel eines Hinweises, welcher von Cow-IQ generiert wurde. Darin wird beschrieben, was das Programm festgestellt hat, und welche Schritte in der Praxis nun umgesetzt werden sollten.

Die Fütterungszeit ist vorbei und die meisten Kühe haben sich einen Liegeplatz gesucht. Die stierige Kuh läuft ihre Runden und wird wohl einiges weniger an Liegeminuten erreichen heute.

Ein Open-End mit Bratwurst und Zeit, den Austausch untereinander zu suchen. Auch anderen Produkten von Nutri-Form konnten bei dieser Gelegenheit genauer unter die Lupe genommen werden.

Nutri-Form Präsentation von innoMOO

Themen sind
Montag 17. August 2026
10.00 - 14.00 Uhr
  • Gutsbetrieb Ekkarthof Landwirtschaft Jürg Hubacher
    Rütelistrasse 1, 8574 Lengwil, Schweiz
  • kleiner Imbiss für alle Gratis
Und bei mir?
  • habe ich Interesse an einem Herdenmanagement Programm?
  • möchte ich mehr über meine Herde wissen?
  • kann ich durch ein Gesundheitsmonitoring meine Wirtschaftlichkeit verbessern?

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Veranstaltungsbericht

Schlagwörter: innoMOO, digitales Gesundheitsmonitoring, Praxisbeispiel, Liegezeit, Fütterung, Futtereffizienz, Laufstall, Demeter

Am 17. August 2026 präsentierte Nutri-Form das Gesundheitsmonitoring „innoMOO“ im Thurgauischen Lengwil. Das Wetter war - in Relation zu diesem Sommer - besonders kühl und der langersehnte Regen hatte sich für diesen Tag angekündet. Während die Kühe in den Liegeboxen gemütlich wiederkauten und Milch produzierten, durften die Besucherinnen und Besucher ein „Stockwerk“ weiter oben, auf dem Heuboden, einen Einblick in das Gesundheitstracking-System innoMOO erhalten. Es gab Inputs von Betriebsleiter Jürg Hubacher, Nutri-Form-Geschäftsführer Dirk Bechmann und innoMOO-Geschäftsführer Lothar Weber.

Höheres Gesundheitsniveau dank digitalem Monitoring

Jürg und seine Frau Tamara Hubacher führen den Gutsbetrieb Ekkharthof, der seit 1977 nach biologisch-dynamischen Richtlinien bewirtschaftet wird. Im Jahr 2025 konnten sie einen neuen Laufstall für ihre Demeter-Kühe bauen. Dabei kam Jürg seine mehrjährige Erfahrung im Stallbau zugute. Der neue Stall bietet viel Platz für die behornten Milchkühe und ist mit einem obenliegenden Futterband und einem Melkroboter eingerichtet.

Auf dem Landwirtschaftsbetrieb arbeite er viel mit Alternativmedizin, weshalb es besonders wichtig ist, Probleme frühzeitig zu erkennen. «Ich hatte immer das Gefühl, ich sei gut in der Tierbeobachtung», erzählt Jürg. Und doch hätten sie immer wieder Tiere gehabt, bei denen ein Problem oder eine Brunst nicht sofort erkannt wurde. So empfahl ihm Dirk Bechmann sein digitales Gesundheitsmonitoring «innoMOO».

Er selbst sei nicht so der Computer-Mensch, sagt Jürg: «Man muss lernen, mit dem System umzugehen. Aber wenn man sich darauf einlässt, dann gibt uns das System unglaubliche Möglichkeiten in der Früherkennung und schlägt konkrete, einfache Massnahmen vor, die wir ergreifen können.»

Möglichst hohe Liegezeiten werden erstrebt

Eine sehr wichtige Kennzahl, die das innoMOO-System liefert, ist die Liegezeit. Jürg veranschaulicht: «Unser Ziel ist es, dass die Kuh möglichst lange liegt. Denn wir füttern nur zweimal pro Tag. Wir probieren die Kuh so ‘einzustellen’, dass sie möglichst gut verdaut, also das Maximum aus der Futterration herausholt. Dazu muss sie viel liegen und wiederkauen». In den Spitzenzeiten hätten der Betrieb einen Herdendurchschnitt von 980 Minuten Liegezeit pro Tag, also etwas mehr als 16 Stunden.

Die Futterration und die Liegezeit arbeiten sehr eng zusammen. Wenn die Liegezeit zurückgeht, nimmt Betriebsleiter Jürg erstmals die Fütterung genauer unter die Lupe. Denn beispielsweise auch der TS-Gehalt (TS = Trockensubstanz) kann einen grossen Einfluss auf die Liegezeit haben: Wie satt die Kuh vom Futter wird, wie bald sie den Futtertisch wieder aufsucht oder wie unruhig sie sich verhält.

Doch auch andere Faktoren wie die Aussentemperatur oder die Zyklusphase (Brunst) einer Kuh, haben einen Einfluss auf die Liegezeit. «An den Hitzetagen hatten wir teilweise nur 2,5 Stunden Liegezeit, da die Kühe den ganzen Tag unter der Berieselung standen und das Futter am Futtertisch währenddessen warm wurde», ergänzt Jürg.

Nur zweimal täglich füttern

Auch Dirk Bechmann von Nutri-Form findet die Strategie vom zweimal täglichen Füttern sinnvoll: «Ich lege viel Wert darauf, dass die Tiere in relativ kurzer Zeit eine hohe Futtermenge aufnehmen. Dann können wir lange Liegezeiten erreichen. Man muss sich überlegen: Was ist wichtiger, die Liegezeit oder die Futteraufnahmemenge? Denn einfach mehr Futtermenge in die Kuh reinstopfen, ist eigentlich nicht das Ziel einer effizienten und sinnvollen Fütterung. Mit der Automatisierung und dem ständigen Futter zuschieben, holt man die Kühe eigentlich immer wieder aus ihrem Rhythmus raus. Die Liegezeiten verkürzen sich dadurch erheblich, was wir genau nicht möchten.»

Die Temperatur-Regulation der Kuh

Lothar Weber zeigte live im Programm von innoMOO die Herde von Jürg Hubacher und was bei den Kühen seiner Herde aktuell erkennt werden kann. Er zeigte die Möglichkeiten von innoMOO sowie ihre Vorteile gegenüber anderen Monitoring-Systemen auf.

Besonders jetzt bei diesen heissen Temperaturen sei eine besondere Fähigkeit der Kuh zu erkennen: Die Kühe können ihre Körpertemperatur selbständig steuern, was dank dem Transponder am Halsband der Kuh auch digital ersichtlich wird. Kühe können schlechter schwitzen als wir Menschen. Doch auch sie müssen ihre «überschüssige» Körperwärme – verursacht durch Stoffwechselprozesse wie die Verdauung – an die Aussenumgebung abgeben können.
In der kühleren Jahreszeit ist dies kein Problem. Doch an Hitzetagen, wo die Aussentemperatur beinahe so hoch ist, wie ihre Körpertemperatur, kann die Hitze nur sehr schlecht nach aussen entweichen. Deshalb erhöht das Rindvieh zum Beispiel in Tropennächten ihre Körpertemperatur während der Nacht auf bis zu 40,5° C. Durch die erhöhte Körpertemperatur kann die Hitze besser nach Aussen abgegeben werden (à  höhere Temperaturunterschiede von Körper vs. Umgebung). So kann sich das Tier während der Nacht «abkühlen».

Klauengesundheit im Überblick

Eine Spezialität des innoMOO-Transponders ist der Klauengesundheits-Index. Dabei wird das Laufverhalten jedes Tieres täglich ausgewertet. Mit einer drei-Punkte-Skala (nach Sprecher) erfolgt eine Lahmheitsbeurteilung. Ausserdem können Notizen zur Klauenpflege und -Gesundheit direkt im Programm eingetragen werden. Im besten Fall werden somit die vielen Post-It’s im Stallbüro überfällig.😉

Eine KI hilft bei der Interpretation der Daten

Womit Landwirt/innen häufig etwas überfordert sind, sind all diese Daten, die das Programm aufnimmt, sowie die Alarme, die sie auf dem Smartphone erhalten. «Man muss die Hinweise und Alarme, die das System sendet, auch richtig interpretieren können», erklärt Dirk Bechmann.

«Cow-IQ» sollte dieser Problematik künftig Abhilfe schaffen: Das neue Programm von innoMOO ist mit Cow-IQ, einer «haus-interne» Künstliche Intelligenz (KI) ausgestattet. Dies bedeutet, dass die KI nur mit Daten von Betrieben trainiert und gefüttert wird, die genau diese Transponder verwenden – nicht aber mit anderen Informationen, die im Internet herumschwirren.
Die Cow-IQ hilft, die gesammelten Daten des Halsband-Transponders richtig zu analysieren und zu interpretieren. Dem Landwirt oder der Landwirtin wird dann ein kurzer Fliesstext vorgelegt, der genau beschreibt, was das System erkennen konnte und wie nun gehandelt werden sollte (siehe Bild). 

Ausserdem kann das System anfordern, eine bestimmte Aufgabe zu erledigen. Lothar Weber zeigt auf eine Benachrichtigung: «Beispielweise hier will das System von uns wissen, ob diese Kuh heute normal frisst. Dann muss ich als Landwirt dies überprüfen gehen und dies anschliessend hier im Programm bestätigen.» Bei komplexeren oder selteneren Hinweisen zeigt das System zusätzlich eine kleine Infobox auf. Wenn das System z.B. ein Zystenbrunst vermutet, steht daneben auch gleich eine kurze und knappe Erklärung, was eine Zyste ist und wie sie entstehen kann. «Unser Ziel ist es, dass alles, was ein Berater erklären sollte, direkt hier auf dem Computer als Vermerk erkennbar ist», beschreibt Lothar Weber seine Vision.

Auch die Wurst gehört dazu

Draussen regnete es derweilen und es roch nach grillierten Bratwürsten. Die Besucher wurden mit Bratwurst und Brot verpflegt und hatten die Gelegenheit, sich untereinander auszutauschen, einen spezifischeren Einblick in das innoMOO-Programm erhalten oder zu Produkten von Nutri-Form beraten zu werden.

 

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2026-03-26 - Hoftag-Strautmann Schwizer Muolen - Vortrag Mischwagen

Hoftag-Strautmann Schwizer Muolen - Vortrag Mischwagen

2026-03-26 - Hoftag-Strautmann Schwizer Muolen - Vortrag Futterration

Hoftag-Strautmann Schwizer Muolen - Vortrag Futterration

 

Hoftag-Strautmann Schwizer Muolen

26. März 2026

Futtermischwagen und Rations -Gestaltung

  • Ich durfte zur silofreien Ration und deren Eigenschaften für die Strukturwirkung 
    beurteilen und Zusammenhänge aufzeigen 
    Beispielhaft wurde eine Ration gemischt die locker und eine gute Fressbarkeit aufwies.
  • Ein Mischwagen bedeutet viele Vorteile in der Arbeitsbelastung, sollte aber auch mit Einzelkomponenten befüllt werden, damit die Mischung wirtschaftlich und auch angepasst an den z.B. Weide - Futterwert möglich ist. (Protein -Menge bei Harnstoffschwankungen)
  • Bedingungen im Hochsilo oder durch unterschiedliche Siloballen können sich ändern und dann ist es wichtig die Komponenten anzupassen.

  • Alle diese Vorteile können durch selbst angepasste Mischungen umgesetzt und wirtschaftlich optimiert werden. 

  • Der ganz grosse Vorteil des Mischwagens ist die Futtervorlage, die je nach Futteraufnahme der Tiere schwanken kann. So kann der Landwirt auf die Futteraufnahme Menge gezielt eingehen und anpassen.
  • Der Futtertrog darf auch mal leer sein!
Und bei mir?
  • Misch mein Mischwagen auch gleichmässige Rationen?
  • Sind die Komponenten auch ohne Wasser gut verteilt?
  • Welche Mischwagengrösse ist für mich richtig?
  • Kann ich günstigere Komponenten einsetzen?

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